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Wachteln im Erzgebirge

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Nach Fuchsangriff auf Wachteln und Marans: Zuchtstamm "Goldsprenkel" komplett vernichtet, Goldsprenkel-Bruteier vorerst nicht mehr lieferbar, Marans-Hähne abzugeben

Nach Fuchsangriff auf Wachteln und Marans: Zuchtstamm
Drahtüberfalle - Risiko für den Wachtelbestand

Am 13.6.2017 wurde unser neuer Zuchtstamm des Farbschlages Goldsprenkel bei einem Fuchsangriff komplett getötet. Außer Federn blieb von den Wachteln sowohl im Stall als auch auf dem Grundstück nichts übrig.

Als wir kurz vor 6 Uhr das Haus verlassen wollten, trieb der Fuchs gerade das letzte lebende Marans-Jungtier über die Wiese. Es konnte gerettet werden. Alle anderen Hennen waren tot und lagen auf dem Grundstück. Es handelte sich um reinrassige Marans schwarz-kupfer. Die separat gehaltenen jungen Hähne überlebten. Die Marans sollten eigentlich diese Woche in das Freigehege umgesetzt werden. Sie hatten eine Körpergröße erreicht, mit der sie nicht mehr durch den Maschenzaun passten.

Nach dem Einsammeln der toten Hühner kam ich wieder zum Stall und musste feststellen, dass die unterste Ebene des Stalles, welche ich mit ca. 25 Legewachteln des Farbschlages Goldsprenkel besetzt hatte, vollständig leer war. Nur Federn und ein einzelnes Wachtelei waren noch vorhanden. Ich gehe davon aus, dass der Fuchs nur einen Teil der Wachteln getötet hat und der Rest die Flucht ergriff, nachdem die Türen offen waren.

Bis auf weiteres sind Bruteier "Goldsprenkel" nicht mehr lieferbar. Glücklicherweise habe ich noch frisch geschlüpfte Küken in Goldsprenkel und einen geringen, unsortierten Bestand an Bruteiern. Mit diesen Küken und Eiern, die ich wie einen Augapfel hüten werde, werde ich mir einen neuen Bestand aufbauen.

Als Ursache für den erfolgreichen Fuchsangriff wurden die Drahtüberfallen an den Türen erkannt. Der Fuchs hat es geschafft, den ca. 2mm dicken Draht zu verbiegen und aus der Grundplatte herauszureißen. Die Tür war somit offen. Die beiden betroffenen Türen waren mit der gleichen Drahtüberfalle ausgestattet. Möglicherweise ist der Biegeradius des Verschlusses zu groß, so dass der Draht nicht fest genug in der Grundplatte verankert ist. Warum das so ist, kann nur der Hersteller dieser Beschläge beantworten. Man sollte beim Bau eines Wachtelstalles wirklich nicht auf´s Geld schauen. Die teuersten Beschläge sind offenbar gerade gut genug.

Bei dem Fuchs handelte es sich um ein sehr großes und somit offenbar auch erfahrenes Alttier. 

Da sich aus den 8 Marans-Küken 4 Hennen und 4 Hähne entwickelt haben, möchte ich drei der Hähne vorzeitig an andere Züchter abgeben. Bei Interesse schreiben Sie mir bitte eine Email. Selbstabholung der Tiere im PLZ-Gebiet 09623 ist allerdings Voraussetzung. Die Marans (schwarz-kupfer) hatten den 23. April 2017 als Schlupfdatum und sind zum heutigen Tag etwa 7 Wochen alt. Die Bruteier hatte ich mir von einer Züchterin schicken lassen. Gegebenenfalls würde ich einen der Hähne gegen einen blutsfremden, reinrassigen Hahn des gleichen Farbschlages tauschen.

(Aktuell: Die Marans-Hähne sind nicht mehr bei uns und zwischenzeitlich konnten Wachteln des Farbschlages Goldsprenkel nachgezüchtet werden)

 

 

 

 

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